Im Nachfolgenden können Sie nachlesen, wie Sie persönlich zur Rettung des Klimas speziell in Ihrem Bereich beitragen können. Während Deutschland und Österreich jeweils etwa 10 t CO2 je Bewohner emittieren, sind es in Frankreich sechs Tonnen, in Schweden und der Schweiz sogar nur fünf. Also machen wir es unseren Nachbarn nach und fungieren als Vorbilde für die Länder, die wie die USA mit 20 t erheblich zum Klimawandel beitragen.
Zugegeben: Sie sparen nur ein kleines Scherflein der riesigen Mengen ein. Doch wenn es irgendwann einmal jeder Erdenbewohner genauso macht? Außerdem entlastet es als „Nebenwirkung“ den eigenen Geldbeutel, was nicht zu verachten ist. Und Sie müssen ja nicht alle Maßnahmen konsequent durchführen: Entscheiden selbst, wo zum Beispiel in Ihrem Haushalt Energiesparlampen sinnvoll sind und optisch auch passen.

Tipp 1: „Stromenergie sparen im häuslichen Bereich lohnt“:
In modernen Kraftwerken (Braunkohle, Steinkohle, Erdgas, …) werden durchschnittlich 616 g CO2/kWh (2005) verursacht. Stromenergie sparen lohnt also.
Kaufen Sie bewusst Geräte, die im Verbrauch energiesparend sind. Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt, weil sie rund um die Uhr in Betrieb sind. Ein Gerät der Energieeffizienzklasse-Label „A++“ spart 40 € im Jahr. Das Gerät nicht auf höchster Stufe laufen lassen und Eisbeläge entfernen. Auch bei Waschmaschinen und Trocknern gibt es große Unterschiede im Strom- und Wasserverbrauch. Eine aktuelle Datenbank sparsamer Haushaltsgeräte findet sich auf einer Seite des Niedrig-Energie-Instituts: www.spargeraete.de.

Lassen Sie die Geräte im Energiesparmodus laufen. Bei vielen Waschvorgängen erhält man saubere Ergebnisse auch bei niedrigeren Wassertemperaturen. Verzichten Sie ferner auf den Standby-Modus von Computern, Fernsehgeräte, Videorekordern und schalten Sie diese nach dem Gebrauch aus. Haben Sie viele Geräte im Haus, lassen sich damit leicht rund 150 € pro Jahr einsparen. Stand-by-Schaltungen in Deutschland verbrauchen gemäß Umweltbundesamt jedes Jahr über 20 Milliarden Kilowattstunden – damit könnte der gesamte Strombedarf von Hamburg und Berlin über ein Jahr gedeckt werden. 20 Mrd. kWh pro Jahr bedeuten eine jährliche Emission von 12 Mio. Tonnen CO2. Viele Gräte haben nur einen „Schein-Aus-Zustand“ und verbrauchen wie z.B. ein Modem kontinuierlich Strom, obwohl sie ausgeschaltet sind. Da heißt es Steckerziehen.
Energiespar-Tipps für Ihren Haushalt können Verbraucher auf der Homepage www.stromeffizienz.de finden.
Tipp 2: „Richtig kaufen“
Sie können beim Kauf entscheiden, ob Sie etwas für die Umwelt tun wollen oder den Klimawandel beschleunigen. Neben den Kriterien “wieder verwendbar”, “reparierbar” und “langlebig” trägt die Energieeffizienz (siehe Tipp 1) dazu bei, ob ein Produkt klimafreundlich ist oder nicht.
Tipp 3: „Regionale Produkte schmecken auch gut“
Kaufen Sie möglichst regionale und saisonale Lebensmittel und keine, die über große Distanzen transportiert wurden. Und schon gar nicht mit Flugzeugen transportierte Obst- und Blumensorten, die es bei uns eigentlich erst zu den entsprechenden Jahreszeiten gibt.
Tipp 4: „Kleinere Autos mit korrektem Reifendruck kommen auch ans Ziel“

Zum Vergleich: Ein VW Golf gibt pro gefahrenem Kilometer 160 Gramm CO2 in die Luft ab, ein Porsche Cayenne Turbo 360 Gramm. Außerdem können Sie auch durch den korrekten Druck der Reifen und vorausschauendes Fahren das Klima schonen. Aber sie steigen gleich auf Erdgas um und geben weniger CO2 ab.
Tipp 5: „Öfter mal den öffentlichen Nahverkehr benutzen, zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren“
Ca. 40% aller Autofahrten sind unter 3km. Gerade in Dietzenbach kann man wunderbar auf Rad- oder “Schleich“ -Wegen die kurzen Strecken ohne Gefahr bewältigen. Lassen Sie die Kinder zur Schule radeln: das spart Energie und ist obendrein gesund. Fahren Sie mit dem Fahrrad zum Kino-D, zum Trinkbornfest und mit einem Rucksack bewaffnet für den mittleren Einkauf zum neuen Lebensmittelmarkt. Bilden Sie Fahrgemeinschaften beispielsweise zum Einkauf oder zum Kompostplatz.
Tipp 6: „Auf Flüge verzichten“
Es muss nicht immer eine Flugreise sein. Insbesondere auch auf Kurzstreckenflüge verzichten, denn mit der Bahn geht es genau so schnell, da Sie in der Innenstadt ankommen und nicht am Schalter einchecken müssen.
Tipp 7: „Heizen Sie sich effizient ein“

Heizkörper geben ihre Wärme optimal ab, wenn sie nicht zugestellt und von Vorhängen bedeckt sind. Die Heizungs-Umwälzpumpe soll nicht auf zu hoher Stufe laufen. Thermostatventilen an den Heizkörpern und das Absenken der Vorlauftemperatur durch Optimieren der Heizkurve verringern die Heizkosten. Heizen Sie nicht zum Fenster hinaus und achten Sie auf eine gute Hausisolierung und Dichtheit der Fenster. Ergänzen Sie die Warmwasseraufbereitung mit einer Solaranlage.

Tipp 8: „Energiesparend kochen“
Auch beim Kochen und Braten können Sie eine Menge Energie sparen. Ein gut schließender Deckel beschleunigt den Kochvorgang. Qualitativ hochwertiges Kochgeschirr, das einen guten Wärmeübergang gewährleistet, ist eine wichtige Voraussetzung für energiesparendes Kochen auf dem Elektroherd. Verwenden Sie für Ihre Kochtöpfe und Pfannen jeweils die Kochplatten mit der richtigen, entsprechender Größe um Energieverluste zu vermeiden.





