Kinder- und Jugendpolitik, Bildung
Bildung beginnt in der Familie am 1. Tag!
Ein nächster wichtiger Schritt ist der Besuch der KITA! Wir setzen uns für eine gute Bildung, Betreuung und Erziehung von Anfang an ein, denn Bildung endet nie!
Dazu braucht es ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges und quantitativ ausreichendes Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsangebot für alle Kinder! In den letzten Jahren ist in Dietzenbach zu Recht in vielfältigen Formen auf eine sinnvolle frühe Förderung der deutschen Sprache in den Kindertagesstätten (und nicht nur auf das Bild des Bundespräsidenten und der deutschen Flagge) Wert gelegt worden. Um diesem Anspruch gerecht werden zu wollen, benötigen wir ausreichend viele und gut qualifizierte Erzieher und Erzieherinnen.
Die GDL wird sich dafür einsetzten, dass in den Kitas die Betreuungszeiten an die veränderten Arbeitszeiten der Eltern angepasst werden. Eltern erwarten, dass ihre Kinder betreut werden, auch in den Ferien! Das gilt für alle Altersstufen!
Die Kreisstadt Dietzenbach ist nur bedingt verantwortlich für die Schulen. Für die Gebäude ist der Kreis Offenbach der Ansprechpartner und für die personelle Versorgung das Land Hessen. Das macht es so schwierig, denn jeder schiebt die Verantwortung weiter! Wir fordern, dass das Land Hessen seinen Aufgaben nachkommt und den Schulen so viele Fachkräfte zuweist bzw. zur Verfügung stellt, dass es weder zu Unterrichtsausfall noch zu Engpässen in der Nachmittagsbetreuung kommt! Dazu gehört auch, dass die Finanzierung der Schulsozialarbeit vom Land – und nicht als freiwillige Leistung von der Stadt bzw. dem Kreis – übernommen wird. Freiwillige Leistungen fallen schnell dem Rotstift zum Opfer!
Der Neubau des Bildungshauses an der Rodgaustraße ist die Chance, nicht nur außerschulische Bildungsarbeit neu und anders zu gestalten, sondern auch ein ganzes Stadtviertel mit einzubeziehen. Das ist die Chance, für das ganze Stadtviertel ein Familienzentrum aufzubauen, von dem alle profitieren! Das Bildungshaus kann so zum Treffpunkt für alle werden – denn wer einen festen Treffpunkt hat, an dem er auch seinem Hobby nachgehen kann, muss nicht auf der Straße sein!





